Untere Straße 2, 96173 Oberhaid

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Familienstützpunkt

Unser pädagogisches Personal hat an einer Qualifikationsmaßnahme zum „Familienstützpunkt“ des Erzbistums Bamberg teilgenommen. Als Familienstützpunkt haben wir die Aufgabe, Gespräche und Austausch der Eltern untereinander zu fördern und die Eltern mit gezielten Angeboten bei ihrer Erziehungsarbeit außerhalb der Kindertagesstätte zu unterstützen, also ihre Erziehungskompetenz zu stärken.

Dazu gehören Elterncafés und Abendvorträge, Erziehungskurse und Angebote von Erziehungsberatungsstellen, die Bereitstellung von Broschüren und pädagogischer Literatur, Informa­tionen über Hilfestellungen und Zusammenarbeit. Dieses Angebot soll ausdrücklich allen Familien zur Verfügung stehen, seine Angebote werden daher mit finanziellen Mitteln der Erzdiözese gefördert.

Aktuell legen wir das Augenmerk vor allem auf die Unterstützung der Eltern von Kleinstkindern. Dafür haben wir auch unser wöchentliches Baby-Café eingerichtet (Näheres dazu finden Sie im Kalender).

Elternbeitrag

Der Elternbeitrag richtet sich nach der tatsächlichen Nutzung der Kita.

Der Träger hat in Absprache mit dem Elternbeirat eine Mindestbuchungszeit festgelegt, die verpflichtend zu buchen ist. Für alle Kinder beträgt die Mindestbuchungszeit 3 bis 4 Stunden zwischen 8.00 und 12.00 Uhr.


Betreuungszeit
Kinder unter 3 Jahren Kinder von 3 Jahren bis einschl. vorletztes Kindergartenjahr Vorschulkinder
3 bis 4 Stunden 140,00 € 90,00 € beitragsfrei
4 bis 5 Stunden 150,00 € 100,00 € beitragsfrei
5 bis 6 Stunden 160,00 € 110,00 € 10,00 €
6 bis 7 Stunden 170,00 € 120,00 € 20 Reverse Phone Lookup ,00 €
7 bis 8 Stunden 180,00 € 130,00 € 30,00 €
8 bis 9 Stunden 190,00 € 140,00 € 40,00 €
9 bis 10 Stunden 200,00 € 150,00 € 50,00 €

Der Beitrag wird zusammen mit 7,00 € Spielgeld und 3,00 € Wirtschaftsgeld monatlich erhoben. Für gleichzeitig anwesende Geschwisterkinder (2. Kind) wird eine Ermäßigung in Höhe von 50% auf den Betreuungszeitbeitrag gewährt.

Essen und Trinken

Frühstück

In unseren Krippengruppen frühstücken die Kleinen immer gemeinsam, nach dem Morgenkreis.

Gleitendes Frühstück

In der Hasen- und Mäusegruppe können die Kinder ab 8.00 Uhr bis ca. 9.30 Uhr frühstücken. Sie entscheiden selbständig wann und mit wem sie gemeinsam essen möchten. Gemeinsame Spielsituationen werden dabei nicht unterbrochen.

Die Eltern geben den Kindern eine Brotzeit mit, die Getränke (Tee und Wasser) werden von uns bereitgestellt. Wir bieten den Kindern jeden Tag zum Frühstück  Teller mit klein geschnittenem Obst und Gemüse an. Damit wir diese abwechslungsreich gestalten können, füllen die Eltern die Obst- und Gemüsekörbe in den Garderoben der Gruppen.

Jeden Donnerstag  gibt es ein gemeinsam zubereitetes „Gesundes Frühstück“ für alle Kinder. In unserer Eingangshalle wird hierfür ein Frühstücksbuffet aufgebaut, die Zutaten dafür bringen die Eltern mit. Es gibt Obst, Gemüse, verschieden belegte Brote und Müsli mit Milch oder Joghurt. Nach einem gemeinsamen Gebet bedienen sich die Kinder und wählen aus, was sie essen möchten. Auch unsere Krippenkinder sind fleißig mit dabei. Unterstützt werden wir dabei vom europäischen „Schulobst- und -gemüseprogramm“, mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Gemeinschaft, durch einer wöchentlichen Lieferung von Obst, Gemüse, Milch und Käse.

Mittagessen –  Sie haben die Wahl!

Es ist uns wichtig, den Eltern freizustellen, ob sie für ihr Kind das Mittagessen bestellen möchten oder ob sie ihrem Kind selbst von zu Hause etwas mitgeben möchten. Darüber können „unsere“ Eltern für jeden Tag der Kindergartenwoche neu entscheiden. Wir legen auf diese Wahlfreiheit deshalb so großen Wert, weil die Eltern am besten über die Vorlieben, Abneigungen oder Verträglichkeiten ihres Kindes Bescheid wissen.

Frisch gekochtes Mittagessen liefert uns täglich die Metzgerei Scharf aus Bischberg. Der jeweils aktuelle Wochenspeiseplan befindet sich auf der Homepage. In der Vorwoche können die Eltern für jeden Tag einzeln Mittagessen für ihr Kind bestellen (2,50 € pro Mahlzeit). Alternativ haben sie die Möglichkeit, ihrem Kind eine kalte Mahlzeit oder ein Essen in einem Thermobehälter mitzugeben. Für die Krippenkinder besteht noch zusätzlich die Möglichkeit mitgebrachtes Essen von zu Hause in der Kita zu erwärmen.

Mehrmals im Jahr kochen wir in den Gruppen zu besonderen Gelegenheiten das Mittagessen mit den Kindern gemeinsam (z.B. zu Erntedank), backen Brot, Plätzchen oder Kuchen für das Elterncafé.

Feste und Feiern

In unserem Haus werden gemeinsam wichtige Feste des (kirchlichen) Jahreskreises gefeiert: Erntedank, St. Martin, Nikolaus, Advent und Weihnachten, Fasching, Fastenzeit und Ostern, Mutter- und Vatertag.

Dazu kommen die Geburtstagsfeiern für die Kinder und der traditonelle „Rauswurf“ unserer Vorschulkinder, der immer am letzten Freitag im Juli stattfindet.

Alle zwei Jahre feiern wir an einem Sonntag zwischen Mai und Juli unser großes Sommerfest, zu dem wir alle Interessierten einladen und das immer unter einem kindgerechten Motto steht.

Hier ist, genau wie beim Oberhaider Adventsmarkt am 1. Advent, der direkt vor unserer Haustür stattfindet, die tatkräftige Unterstützung der Eltern gefragt.

Erziehungspartnerschaft

Die wichtigste Rolle im Leben eines Kindes spielt seine Familie, spielen seine Eltern. Sie tragen nicht nur die Hauptverantwortung für die Erziehung und Bildung eines Kindes, sondern sind sein erster Ansprech­partner in allen Fragen des kindlichen Lebens. Der Verlauf der eigenen Biographie hängt von keinem anderen Faktor so sehr ab wie von der eigenen Familie. Umgekehrt sind Eltern natürliche „Experten“ für ihr Kind: niemand kennt die Kinder länger und besser und aus unterschiedlichsten Situationen.

Aus diesen Gründen strebt der Gesetzgeber eine enge Vernetzung und Kooperation von Familie und Kindertageseinrichtung an, eine „Erziehungs- und Bildungspartnerschaft“. Eltern als „Experten“ für ihre Kinder anzusehen, das bedeutet für uns, mit den Eltern „auf Augenhöhe“ über ihre Kinder zu sprechen, ihre Anliegen ernst zu nehmen und ihren Erziehungsstil zu respektieren.

Elternbeirat

Danksagung an die Eltern im Juli 2020

Elternmitarbeit ist bei uns jederzeit willkommen! Zunächst ist es möglich, im Elternbeirat mitzuwirken. Der Elternbeirat steht Team und Träger bei der konzeptionellen Weiterentwicklung der Kindertages­stätte zur Seite, ist Ansprechpartner für die anderen Eltern und arbeitet mit bei der Organisation von Festen und Feiern. Darüber hinaus plant und organisiert der Elternbeirat Ausflüge, Second-Hand-Basare und Möglichkeiten der Begegnung (Elterncafé, Elternstammtisch).

Durch das große Engagement der Eltern, organisiert durch den Elternbeirat, beim Weihnachtsmarkt am 1. Advent und bei anderen Bewirtungen, erwirtschaften die Eltern jährlich eine Summe, die komplett zum Wohl der Kinder eingesetzt wird. Zahlreiche Neuanschaffungen (z.B. Matschanlage, Schaukel, Spiel­häuschen der Krabbelkäfer, Servierwagen etc.) wären ohne die Mitarbeit der Eltern nicht möglich gewesen. Eltern können sich bei diesen Gelegenheiten vielfältig engagieren und die meisten Eltern beteiligen sich gerne und in großem Maß.

Im aktuellen Elternbeirat engagieren sich: Andrea Schmitt, Nadine Klarmann,  Michaela Schleicher, Martina Bartl, Birgit Werner-Simon, Andrea Müllich, Stephanie Hahn, Carmen Dorn und Marlene Herrmann.

Bildungsziele

Inhaltlich hält sich unsere Arbeit an die Vorgaben, die das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen (StMAS) und das Staatsinstitut für Frühpädagogik, München, in der jeweils aktuellen Ausgabe des „Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung“ (BayBEP) machen.

Hier werden Basiskompetenzen festgelegt, die das Kind beim Besuch der Tagesstätte erwerben soll. Dazu sind themenbezogene Bildungs- und Erziehungsbereiche vorgegeben. In unserer täglichen Arbeit achten wir darauf, die Kinder gemäß diesen Vorgaben ganzheitlich zu fördern. Wie wir das tun, erfahren Sie in unserer Konzeption.

Konzeption

Über unser pädagogisches Programm, unsere Schwerpunkte, den Tagesablauf und vieles weitere gibt unsere Konzeption noch ausführlicher Auskunft als unsere Homepage. Wenn Sie sich dafür interessieren, können Sie die Konzeption über diesen Link als PDF-Datei aufrufen:

Inklusion

Braucht ein Kind besondere Betreuung, besteht für die Eltern die Möglichkeit, eine integrative Betreuung für ihr Kind in unserem Haus bei der Sozialverwaltung des Bezirks Oberfranken zu beantragen.

Ein positiver Bescheid hat zur Folge, dass das Kind – soweit wir über die Platzkapazität verfügen – in der Hasengruppe, unserer Integrativgruppe, mit deutlich weniger Kindern und erhöhtem Personalschlüssel eine besonders intensive, individuelle Förderung erhält. Zusätzlich werden „Integrativkinder“ meist vom integrativen Fachdienst mit gezielter Einzel- und Gruppenförderung betreut. Entwicklungsverzöger­ungen, motorische Beeinträchtigungen, Sprachauffälligkeiten und Ähnliches können auf diese Weise gezielt behandelt werden.

Unser Ziel ist es, diese Kinder nicht auszugrenzen, sondern als völlig gleichberechtigt und gleichwertig in unsere Gemeinschaft aufzunehmen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Umgang mit individuellen Unterschieden

In Kooperation mit Kinderärzten, Therapeuten und Schulen stimmen wir notwendige Hilfe­leistungen individuell auf das Kind ab, die in Förderplänen und Entwicklungsberichten stets dokumen­tiert werden. Wie bei allen anderen Kindern, unterliegen auch bei den „Integrativkindern“ ärztliche Diagnosen und alle schriftlichen Dokumentationen natürlich strikt dem Datenschutz und unserer Schweigepflicht.

Vernetzungen

Unsere Kindertagesstätte arbeitet eng mit verschiedenen anderen sozialen und gesellschaftlichen Institutionen zusammen. Wir kooperieren mit den anderen örtlichen Kindertageseinrichtungen, mit der Gemeinde Oberhaid und mit verschiedenen örtlichen Vereinen.

Auf eine lange bewährte Zusammen­arbeit sind wir in der Förderung der „Integrativkinder“ stolz: Anemone Hennings bietet seit vielen Jahren den integrativen Fachdienst für unsere Einrichtung an. Darüber hinaus hat sich eine enge Kooperation mit der Grundschule bewährt, um den Kindern und ihren Eltern den Übergang in die Schule zu erleichtern.

Mit der Frühförderstelle der Lebenshilfe Bamberg und der Schulvorbereitenden Einrichtung (SVE) der Giechburgschule in Scheßlitz arbeiten wir ebenso vertrauensvoll zusammen wie mit den übergeordneten staatlichen Trägern der Jugendhilfe, dem Gesundheitsamt und den jeweiligen Kinderärzten.

Die Ausbildung des pädagogischen Nachwuchses liegt uns am Herzen. Deshalb engagieren wir uns in der Ausbildung von angehenden KinderpflegerInnen und ErzieherInnen und stellen regelmäßig Ausbildungs- und Praktikumsplätze bereit. Hierbei stehen wir in stetem Austausch mit den zuständigen Schulen und Fachakademien.